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Festspielblog

Pressestimmen Premiere „Jedermann“

Das sagt die Presse zur Premiere von "Jedermann"...

„Hier hat ein junges Ensemble ein altes Spiel und ewiges Thema bewegend flott und doch eindringlich umgesetzt.“ (Andreas Berger, Braunschweiger Zeitung)
 
„Schlichte Kästen und Bretter, die immer wieder Särge, aber auch Wirtshaustisch, Liebesnest oder Beichtstuhl werden können, bieten die Grundlage der variablen Bühnenoptik, das ausdrucksstark aufspielende Ensemble mit seiner großen körperlichen Präsenz und seiner tänzerischen Kraft erzeugt eindrucksvolle, präzise choreografierte Szenen, die die Zeitlosigkeit des Stoffs ins Zentrum stellen.“ (Bettina Fraschke, HNA Kultur)
 
„Das Update der Goldfarb-Schwestern überzeugend eigentlich in allen Belangen. Das multifunktionale Bühnenbild und die Ausstattung von Simone Graßmann und vor allem die zurückhaltende Musik von Ferdinand von Seebach. Es passt einfach alles. Aber es ist vor allem die Energieleistung des Hauptdarstellers. Neunzig Minuten zeigt Marco Luca Castelli eine Achterbahnfahrt zwischen Hochmut, Verzweiflung und Demut, die mitreißt. Castelli vermittelt die ganze Palette menschlicher Emotionen in Extremsituationen mehr als glaubhaft.“ (Thomas Kügler, Der Harzkritiker)
 
„Wenn Jedermann zunächst noch ungehemmt feiert, dann aber von Urängsten gepackt wird, seinen Halt verliert, stellt das Marco Luca Castelli sehr glaubhaft dar. Das gibt Gänsehaut-Gefühle. Felicitas Heyerick ist eine ausgesprochen sinnliche Buhlschaft – und sehr wandlungsfähig, wenn sie in ihrer zweiten Rolle als Glaube am Ende die Botschaft der Erlösung transportiert, ohne dass es peinlich wird. Als Tod und Teufel lässt der bühnenpräsente Jan Kämmerer den Menschenwurm zittern, ihn sich seiner Ohnmacht bewusst werden. Auch die übrigen zehn Darsteller geben dieser Inszenierung Farbe und Konturen.“ (Michael Schäfer, Göttinger Tageblatt)
 
„Hofmannsthals holzschnittartig modellierte Figuren bei denen es vor allem auf die symbolische Bedeutung ankommt, sind hier im Stil einer graphic novel gezeichnet. Sie arrangieren sich harmonisch mit diesem Jedermann, der ein bisschen  Musicalformat bekommen hat und sich dabei in ein anschauliches Fantasy Abenteuer  mit Todesengeln verwandelt.“ (Tina Fibiger, Gandersheimer Kreisblatt)
 
„Intendant Achim Lenz hat im Vorfeld, was die Jubiläumsinszenierung betraf, die Erwartungen hoch geschraubt indem er ein Spektakel versprach. Umso gespannter war ich auf die Premiere und wurde nicht enttäuscht. Die Geschwister Laura und Lisa Goldfarb transportieren den 107jährigen Klassiker mit ehrgeizigem, spielfreudigem und körperbetonten Schauspiel, Akrobatik und musikalischer Untermalung das Stück in die Moderne, legen aber, in ihrer guten Regiearbeit, trotzdem Wert auf die blumige und verschachtelte Sprache, an welche man sich aber nach kurzer Zeit sehr schnell gewöhnt.“ (Jens Witzke, Zuschauerkritik, Gandersheimer Kreisblatt Online)
 
„Castellis schauspielerische Kraft und Vielfalt hatten einen wesentlichen Anteil am Erfolg dieser innovativen und imbesten Sinne des Wortes unterhaltsamen Premiere. Standing Ovations und Bravorufe beendeten einen beeindruckenden Premierenabend.“ (Claus-Ulrich Heinke, Alfelder Zeitung)
 
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