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Festspielblog

Ensemble begrüßt, Ensemble grüßt

Was für eine Begrüßung! Im Kaisersaal sang Hermann Bedke „Quasimodos Lied“ aus „Der Glöckner von Notre Dame“ und Sylvia Heckendorn präsentierte „La Foule“ von Edith Piaf. Das aber waren nur zwei der musikalischen Appetithappen auf die Stücke des diesjährigen Spielplans der 61. Gandersheimer Domfestspiele. Später stellten sich auch alle anderen Darsteller vor, neue ebenso wie bekannte Gesichter, grüßten ihr Publikum. Die Spiele können beginnen.

„Ihr alle seid hier nicht nur, um Theater zu machen. Ihr seid hier, um zu leben. Das ist das Unvergleichliche der Gandersheimer Domfestspiele und ihr Alleinstellungsmerkmal.“ Mit diesen Worten hat Intendant Achim Lenz das Ensemble der 61. Spielzeit begrüßt.

„Wir kreieren hier ein großes Miteinander, ein kleines Wunder in der Provinz, das kann nur dieser Festspielort leisten.“ Das Geheimnis sei, dass bei den Gandersheimer Domfestspielen gemeinsam mit der Region und der Bevölkerung Theater entstehe, sagte Intendant Achim Lenz: „Wir machen Theater nicht nur für die Provinz, nicht lediglich mit dieser, sondern in der Provinz, also auch aus ihr heraus, mit ihr verwoben.“

Bürgermeisterin Franziska Schwarz und der Vorsitzende des Fördervereins Gandersheimer Domfestspiele, Dr. Hinrich Bönicke, begrüßten das Ensemble. „Uns allen steht die Freude ins Gesicht geschrieben, dass es endlich wieder losgeht“, sagte Schwarz. Bad Gandersheim verwandele sich jedes Mal, sobald das Ensemble in der Stadt sei, die Bühne und Tribüne aufgebaut seien. „Wir sind wieder da“, habe sie eine Schauspielerin kürzlich zum Probenstart angestrahlt. „Euer Fanclub“, so Dr. Hinrich Bönicke, der Förderverein freue sich ebenfalls. „Wir dürfen nicht nur wunderbare Aufführungen erleben, wir können darüber hinaus selbst am Gelingen dieses einmaligen Events mitwirken.“

Auch Meike Bräuer-Ehgart, Pfarrerin in der Stiftskirchengemeinde, hieß alle Akteure herzlich als „Nachbarn“ willkommen. Kirche und Theater verbinde der gemeinsame Wunsch, Menschen zu bewegen und zu begeistern, ihnen neue Perspektiven zu eröffnen und einen Moment zu schenken, der sich aus dem Alltag in der „Land jenseits des Regenbogens“ versetzen kann.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, Uwe Schwarz MdL, verabschiedete offiziell Stefan Mittwoch, der wieder zurück zur Stadt Bad Gandersheim gewechselt ist. Neben einem Zeugnis überreichte Schwarz einen von einer Schülerfirma des Roswitha-Gymnasiums Bad Gandersheim hergestellten 3D-Druck der Gandersheimer Stiftskirche, bislang ein Unikat. Von Oktober 2011 bis März dieses Jahres war Stefan Mittwoch kaufmännischer Geschäftsführer der damals neu gegründeten gGmbH, seit April ist Thomas Groß sein Nachfolger. Bereits seit 1998 war Mittwoch bei der Stadt Bad Gandersheim in unterschiedlichen Funktionen für die Domfestspiele tätig. „Sie haben Pionierarbeit in der Aufbauphase der neuen Gesellschaft geleistet“, würdigte Schwarz. „Stefan Mittwoch hat sich als kaufmännischer Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele um diese verdient gemacht, wir danken für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle und zur Weiterentwicklung unserer Festspiele.“

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