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Kultursponsoring beim neuen Probenzentrum

Mit Beginn der Probenzeit für die 61. Gandersheimer Domfestspiele ist das neue Probenzentrum an der Neuen Straße an den Start gegangen. Dort finden die Mitglieder des Ensembles beste Bedingungen, die vier Stücke der Spielzeit vor Ort zu produzieren, bevor sie auf die große Festspielbühne vor der Stiftskirche wechseln. Möglich wurde das neue Probenzentrum durch die Kultursponsoring-Partnerschaft mit dem Unternehmen Leicht & Appel Spezialprodukte.

Bauliche Veränderungen werden in direkter Absprache miteinander umgesetzt. Von der Partnerschaft der Gandersheimer Domfestspiele und Leicht & Appel Spezialprodukte profitiert Bad Gandersheim insgesamt. In Zukunft sollen die Räume außerhalb der Festspielzeit auch beispielsweise von Vereinen für Veranstaltungen genutzt werden können.

Zur Verfügung stehen aktuell ein Clubraum, eine kleine Halle mit einem für Tanztheater wichtigen Schwingboden und ab dem kommenden Jahr auch die große Halle, deren Größe exakt den Bühnenausmaßen vor dem Domportal entspricht und damit eine optimale Vorbereitung ermöglicht. Hinzu kommen im Probenzentrum sanitäre Einrichtungen und ab 2020 auch eine kleine Küche. Bis die große Halle umgebaut und nutzbar ist, stellt Leicht & Appel Spezialprodukte in diesem Jahr als Übergangslösung eine andere Halle zur Verfügung, in die das expandierende Unternehmen nach dem Ende der Domfestspielproben seine Produktion ausweiten wird.

Der Aufsichtsratsvorsitzender der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, Uwe Schwarz MdL, Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß betonten, wie wichtig gute Probenbedingungen für die Zukunft der Festspiele sind und dankten der Firma Leicht & Appel Spezialprodukte für die Möglichkeit, an der Neuen Straße ein Probenzentrum entstehen lassen zu können: „Wir sind auf Kurs, jetzt sind die Domfestspiele fit für die Zukunft.“ Sie dankten dem Architekten Michael Schleder (Bad Gandersheim) für die kompetente Begleitung des Projekts.

Auf die Räume von Leicht & Appel Spezialprodukte sind die Domfestspiele gekommen, weil bereits im vergangenen Jahr eine der Hallen von dem Unternehmen zur Verfügung gestellt worden war und dort geprobt werden konnte. In den vergangenen drei Jahren war es für die Domfestspiele immer schwieriger geworden, geeignete Probenräume zu finden. Wichtige Gebäude sind nicht mehr nutzbar oder stehen nicht mehr zur Verfügung, zum Beispiel das ehemalige Kurhaus oder Sporthallen. Die Situation war existenziell für die Domfestspiele, jedenfalls in ihrer bisherigen Struktur, die Stücke unmittelbar vor Ort mit einem eigenen Ensemble zu produzieren.

Dass die Produktionen jeden Sommer direkt in Bad Gandersheim vor Ort von einem eigenen Ensemble erarbeitet werden, ist das Alleinstellungsmerkmal des größten Freilichttheaters in Niedersachsen. Dafür ist allerdings die passende Infrastruktur notwendig. Nur so können die Gandersheimer Domfestspiele das größte professionelle Freilichtheater in Niedersachsen bleiben. Die Domfestspiele investieren mit dem Probenzentrum in die Zukunft und den Theaternachwuchs, gleichermaßen aber auch in das Publikum von morgen. „Dafür brauchen wir ein Theater, das ganz nah mit der Bevölkerung arbeitet und hier lebt und die Region aufsaugt“, sagte Intendant Achim Lenz.

Außerhalb der Kernzeit der Domfestspiele wird das Probenzentrum in Zukunft der Theaterpädagogik der Festspiele, aber auch der Allgemeinheit für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Das wird nach der 62. Spielzeit Ende 2020 beginnen. Nach der Fertigstellung 2020 ist ein Tag der offenen Tür geplant, damit die Bad Gandersheimer das neue Probezentrum kennenlernen können.

In der kleine Halle des neuen Probenzentrums (v.l): Holger Leicht, Thomas Groß, Achim Lenz, Uwe Schwarz, Torsten Bumke.
Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH/Frank Bertram

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