dfs logo Der Glöckner von Notre Dame Spatz und Engel Hair - Das Musical der zauberer von Oz Al Dente! - Ich bin hier Le Chef

Festspielblog

Pressestimmen zur Premiere „Spatz und Engel“

Der Festspielsommer hat mit der fulminanten Premiere von „Spatz und Engel“ vor dem Domportal begonnen.

Die Geschichte der Freundschaft zwischen dem „Spatz von Paris“, Edith Piaf, und dem „blauen Engel“ Marlene Dietrich. Chansons wie „Milord“, „La vie en rose“ oder „Sag mir wo die Blumen sind“ werden zum Ohrwurm des Sommers.

Das schreibt Bettina Fraschke in HNA Northeimer Neueste Nachrichten (24.06.2019):

Mit starkem Ausdruck überzeugen die Hauptdarstellerinnen. Sylvia Heckendorn zeigt in kleinsten Gesten, dass Edith Piaf ihre Straßenkind-Vergangenheit nie ganz ablegt, manchmal latscht sie trotz ihrer Pumps ganz breitbeinig einher, platzt sturzbetrunken in eine schicke Silvesterparty und weiß gar nicht, wie man das Wort Contenance buchstabiert. Mit viel Charisma und Herz gestaltet Heckendorn die berühmten Chansons („Milord“, „Padam Padam“), schnarrt das R, nähert sich stimmlich dem Original an, ohne zu imitieren. Miriam Schwan haut als Marlene Dietrich in schlagfertiger Hochfrequenz trockene Sprüche raus, zeigt mit Hosenanzug und Pelz hoheitsvoll, wie selbstbestimmt diese frühe Influencerin war, wie sie sich um Freundin Edith kümmerte und sich bei aller Arroganz der Außenwelt gegenüber nie zu fein war, der labilen Kollegin Kraftbrühe einzuflößen und ihr die Wohnung zu feudeln. Ihre Unnahbarkeit passt zur tiefen Stimmlage, zur schlichten, fast zurückhaltenden Liedgestaltung („Sag mir, wo die Blumen sind“). Höhepunkt: „La vie en rose“ im Duo.

Das schreibt Tina Fibiger in Gandersheimer Kreisblatt (24.06.2019):

Immer wieder kommt es an diesem Abend zu diesen Gänsehautmomenten, wo jeder Ton berührt, wenn Miriam Schwan und Sylvia Heckendorn das Portrait dieser Frauenfreundschaft mit weiteren emotionalen Farben vertiefen, die dann in „La vie en Rose“ mit allen Kontrasten im Duett verschmelzen. In vielen Szenen erinnert „Spatz und Engel“ an ein musikalisches Kammerspiel, bei dem Regisseurin Sandra Wissmann auf die Wirkung von Nahaufnahmen vertraut, die hier so viel mehr erzählen als ein Setting mit großen Showeffekten und das Publikum auch in den komödiantisch heiteren Episoden berühren. Die Zuschauer feiern auf der Bühne mit Miriam Schwan und Sylvia Heckendorn auch ein Dream Team für „Spatz und Engel“.

Das schreibt Michael Schäfer im Göttinger Tageblatt (24.06.2019):

Das Stück steht und fällt mit der Qualität der Sängerinnen. Was Sylvia Heckendorn als Edith Piaf in dieser Hinsicht leistet, ist schlichtweg großartig. Sie kennt alle Stimmfarben der Piaf, ihre Mimik und Gestik, gibt ihrer Stimme – eigentlich ist sie ausgebildete Sopranistin, singt hier aber ausschließlich mit Bruststimme – genau jenen Hochdruck, für den die Piaf berühmt ist, rollt natürlich auch das R prononciert im Rachen. Es ist ein Genuss, von Sylvia Heckendorn „Padam, padam“ zu hören, „La vie en rose“, „Milord“ oder „Je ne regrette rien“, um nur die populärsten Titel zu nennen. Allein dafür lohnt die Fahrt nach Bad Gandersheim.

Das schreibt Thomas Kügler („Harzerkritiker“) am 24.06.2019

Göttlich und mitreißend: Ich habe die Piaf gesehen, doch wirklich. Die steht in diesem Sommer in Bad Gandersheim auf der Bühne. Dort lebt, leidet und stirbt sie auf eindrucksvolle Weise. Doch hübsch der Reihe nach. Man könnte es wohl Musiktheater nennen. "Spatz und Engel" von Daniel Große Boymann und Thomas Kabry behandelt das Verhältnis von Marlene Dietrich und Edith Piaf zueinander. Was dabei Historie und was Fiktion ist, bleibt in der Inszenierung von Sandra Wissmann zweitrangig. Die Möglichkeit ist entscheidend. Es könnte so gewesen sein, es könnte sich so zugetragen haben. Die Aufführung vor der Stiftskirche entwickelt eine eigene Logik. Aber vor allem fesselt sie durch die gesangliche Leistung von Sylvia Heckendorn. Damit erleben die 61. Gandersheimer Domfestspiele eine mitreißende Eröffnung.

Stehende Ovationen des Publikums bei der Premiere von "Spatz und Engel". Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH/Frank Bertram

Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Rudolf A. Hillebrecht

Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Rudolf A. Hillebrecht

Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Rudolf A. Hillebrecht

BaGa logo

© 2019 Gandersheimer Domfestspiele
-->

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung   

EINVERSTANDEN