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Festspielblog

Pressestimmen zur Premiere „Der Glöckner von Notre Dame"

Die Geschichte um Quasimodo, den unansehnlichen Glöckner, die schöne Bettlerin Esmeralda und den zwielichtigen Priester Frollo in einer modernen Inszenierung von Intendant Achim Lenz.

Das schreibt Carmen Barann in HNA Northeimer Neueste Nachrichten (01.07.2019):

Ein großartiger und bildgewaltiger Theaterabend. (…) Ein wahrer Knaller waren dabei die Künstler von Line Act aus Polen: Sabina Romanczak und Jakub Urbanski, die sich voller sportlicher und tänzerischer Eleganz von der Fassade abseilten und – weit schwingend – die Glocken von Notre Dame darstellten. Das sorgte für Gänsehautgefühle und riss die Zuschauer immer wieder zu enthusiastischem Applaus hin. (…) Hermann Bedke spielt den buckligen und entstellten Quasimodo als einen sensiblen und nach Zuneigung suchenden jungen Mann, der sehr anrührte. (...) Marco Luca Castelli spielt Quasimodos Ziehvater Claude Frollo. Ihm gelingt es, die charakterliche Vielschichtigkeit des Erzdiakons von Notre Dame herauszuarbeiten. Mal ist er der ganz für seinen Glauben lebende Priester und dann der in seinem Verlangen nach der schönen Zigeunerin Esmeralda die Kontrolle verlierende Besessene, der vor Mord nicht schreckt. Die anmutige Schönheit Esmeralda (Felicitas Heyerick als sehr selbstbewusste Frau), ist die Schlüsselfigur des Stücks, nach der sich die fünf männlichen Protagonisten sehnen.

Das schreibt Tina Fibiger im Gandersheimer Kreisblatt (01.07.2019):

Bewegendes Schauspiel um zerstörerische Emotionen: Vor der imposanten Fassade der Stiftskirche nimmt mit dem „Glöckner von Notre Dame“ ein dramatisches Schauspiel seinen Lauf. (…) Achim Lenz inszeniert die Bühnenfassung (Sarah Speiser, Jennifer Traum) des Romans von Victor Hugo ohne Bühnenausstattung und Requisiten auf einer kargen Spielfläche. Erst später, nachdem sich Bettler, Diebesbanden und Zigeuner zum traditionellen Narrenfest versammeln und mit ihnen auch die stets empörungsbereiten  Bürger werden immer wieder wuchtige Holzgerüste auf die Bühne geschoben, an denen sich die zerstörerischen Emotionen entladen. (…) Über dem Stiftskirchenportal  kommt es erneut zu einem artistischen Schauspiel mit Sabina Romanczak und Jakub Urbanski, die zum Glockengeläut von Notre Dame an der Fassade entlang schweben. Sie geben auch Hermann Bedke (Glöckner) und Felicitas Heyerick (Esmeralda) auf ihrem luftigen Fluchtweg Halt, bevor sich der mörderische Wahn des Erzdiakons ein letztes Mal entlädt. (…) Ferdinand von Seebach hat das spätmittelalterliche Panorama mit zeitgenössischen Klangbildern für Posaune, Gitarre (Martin Werner) und Schlagzeug (Stephan Genze) verwebt.

Das schreibt Edith Kondziella in der Einbecker Morgenpost (02.07.2019):

Da hockt er an der Fassade des Doms, verschreckt, ängstlich. Esmeralda (Felicitas Heyerick), die ihm eben noch geholfen hat, braucht nun Quasimodos (Hermann Bedke) Hilfe. Doch für beide ist die Situation aussichtslos. Hass hat sich breitgemacht, Intrigen wurden gesponnen, und der hässliche Bucklige von Notre Dame ist ein leichtes Opfer - das hat er schon immer so erfahren müssen. Dramatisch ist das Stück, zugleich unterhaltsam, es wird sogar gelacht, und es gibt Szenenapplaus.

Das schreibt Thomas Kügler ("Harzerkritiker") am 03.07.2019:

Ist das noch ein Drama oder schon ein Musical? Auf jeden Fall inszeniert Achim Lenz den "Glöckner von Notre Dame" mit viel Musik. Das Werk nach dem Roman von Victor Hugo wird zu einem Lehrstück über die Angst vor dem Anders sein. Dabei liegen die Überraschungen in den Details und den Nebenrollen. Trotz der musikalischen Leichtigkeit schafft es Achim Lenz, seiner Inszenierung Tiefe zu verleihen. Es geht um die Macht über Andere, um Mitgefühl, um Erwartungen und um die Schwierigkeit, die Andersartigkeit des Gegenübers zu ertragen. (...) Natürlich kommt auch die Szene, auf die alle Vorbelasteten gewartet haben: Das große Geläut. Das hat Lenz in beeindruckender Weise gelöst. Die Vertikalartisten Sabina Romanczak und Jakub Urbanski fliegen im Glockenkostüm vogelgleich über die Fassade der Stiftskirche. Selten hat man so leichtfüßiges Geläut gesehen.

Applaus des Premieren-Publikums für das Ensemble von "Der Glöckner von Notre Dame". Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram

Nach der Premiere stellte Intendant Achim Lenz sein Ensemble von "Der Glöckner von Notre Dame" vor. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram

Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Rudolf A. Hillebrecht

Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Rudolf A. Hillebrecht

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