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Festspielblog

Pressestimmen zur Premiere „Hair"

Mit dem Musical „Hair“ hat Regisseur Marc Bollmeyer mit seinem Ensemble ein Fest für alle Sinne kreiert, das geprägt ist von Darstellern aller Couleur, verschiedenen Tanzstilen, bunten Kostümen und dem Appell an ein großes liebendes Miteinander. Peace! Let the Sunshine in!

Das schreibt Rüdiger Franke im Göttinger Tageblatt (06./08.07.2019):

„Das war Wahnsinn“, war Tim Müller, der den Berger spielt, nach der Premiere begeistert. (...) „Wir haben so viel Energie rausgeschickt und es kam so viel Energie zurück.“ Manche Besucher bekamen Blumen oder Räucherstäbchen, andere wurden zum Tanz aufgefordert oder von der Polizei als Demonstranten mitgenommen. Beim Stück „The Flesh Failures“ habe er sogar Tränen in den Augen gehabt, als die Zuschauer in der ersten Reihe ohne Aufforderung verstanden hatten, dass sie sich an den Händen fassen sollten, um mit den Darstellern gemeinsam einen Kreis zu bilden. (...) Das Publikum war begeistert, gab am Ende stehende Ovationen und wurde dafür noch einmal mit dem Titelstück belohnt. „Nichts ist so wunderbar wie mein schönes langes Haar ... Wenn die Spießer sich erregen, alles meiner Haare wegen ...“

Das schreibt Carmen Barann in HNA Northeimer Neueste Nachrichten (08.07.2019):

Ein Abend zum Mittanzen bei sattem Sound: In einen Nostalgierausch konnten die Zuschauer bei den Gandersheimer Domfestspielen taumeln: Das Flower-Power-Musicals „Hair“unter der Regie und Choreografie von Marc Bollmeyer wurde mit tosendem Beifall bedacht. Einige Zuschauer huldigten dem Stück in bunten Kleidern, mit Schlaghose und Blumenkränzen im Haar. (...) Emotionaler Höhepunkt ist der Schluss: Claude stirbt in Vietnam und wird im Central Park aufgebahrt: ein Moment des Innehaltens. Und endlich vibriert die Bühne im satten Sound von „Let The Sunshine In“. Da muss man sich zwingen, sitzen zu bleiben und nicht zu tanzen. Spätestens als „Good Morning Starshine“, quasi schon als Zugabe, und noch mal „Hair / Haare“ von Tim Müller nun richtig locker-leicht erklingen, wird deutlich, dass ein in die Jahre gekommenes Musical wie „Hair“ noch begeistern kann.

Das schreibt Tina Fibiger im Gandersheimer Kreisblatt (08.07.2019):

Herrlich schräg gestaltet sich auch das szenische Intermezzo mit der Kulturanthropologin Margaret Mead (Sven Olaf Denkinger) und ihrem Gefährten Hubert (Peter Neutzling), die sich für Berger und sein Bündnis begeistert, um dann als Operndiva zu posieren und als Drag Queen. Enthusiastischen Beifall gibt es eben nicht nur für „The Age of Aquarius“ , „Good morning Starshine“ und all die anderen greatest Hits aus dem Musical „Hair“, sondern auch für diese herrlich schrägen und hoch dramatisch gestalteten Opernkoloraturen. Stimmstarke Gänsehautmomente erleben die Zuschauer auch mit Tim Müller und vor allem mit Lemuel Pitts, dessen Bass selbst die mehrstimmigen Arrangements mit dieser kraftvoll dunklen Wärme überstrahlt. (...) Doch die Aufbruchstimmung will einfach nicht verkümmern und so formiert sich das leidenschaftlich kämpferische Ensemble zum gemeinsamen Schlusschor mit einem begeisterten Publikum. Dann strahlt der Song wieder so leidenschaftlich enthusiastisch wie eine aufmunternde Vision „Let the sunshine in“.

 

Schluss-Applaus bei der "Hair"-Premiere. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram

Nach der "Hair"-Premiere wurde das Ensemble auf der kleinen Bühne auf der Stiftsfreiheit dem Publikum noch einmal vorgestellt. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram

"Hair" (v.l.): Esther Conter, Stephan Luethy, Daniel Eckert, Tim Müller, Rebecca Stahlhut, Lemuel Pitts. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Rudolf A. Hillebrecht

"Hair" (vorn) Tim Müller (l.) und Daniel Eckert, links Hermann Bedke. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Rudolf A. Hillebrecht

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