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Festspielblog

Pressestimmen zur Lesung "Der Himmel über Paris"

„Der Himmel über Paris“ war der Abend im Kaisersaal überschrieben, an dem Jan Kämmerer Kapitel des Romans "Der Glöckner von Notre Dame" vorgetragen hat, die im Schauspiel nicht zu sehen sind. Akkordeonist Vassily Dück hat die Lesung mit seinem Instrument begleitet.

Das schreibt Udo Hinz im Göttinger Tageblatt (16.07.2019):

Schauspieler Jan Kämmerer lässt Victor Hugo und dessen Buch lebendig werden. Ihm zuzuhören, ist ein Erlebnis. Mit seiner Stimme wechselt er Gefühlslagen von amüsiert über begeistert bis hitzig oder trübselig. Er zeigt den Romancier als engagierten Freiheitskämpfer und latenten Humoristen. Zwischendurch spielt Vassily Dück auf seinem Knopfakkordeon kleine Kompositionen: eine New Musette des Akkordeonisten Richard Galliano, mediterranes Flair des Jazz-Bassisten Renauld Garcia-Fonds, eine verträumte Stimmung des Mystikers Erik Satie und ein verschlungenes Werk des Amerikaners Daniel E. Gawthrop. Das Publikum bedankte sich mit stürmischem Applaus, Jubel und Bravo-Rufen für eine neue Sichtweise auf Victor Hugo und auf die Stadt an der Seine.

Das schreibt Anne-Lise Eriksen in HNA Northeimer Neueste Nachrichten (18.07.2019):

Kämmerer zeichnete die Gegebenheiten des alten Paris auf einer großen Stadtkarte nach. Er schloss mit der musikalischen und leidenschaftlichen, fast verliebten Beschreibung Victor Hugos der vielen verschiedenen Glocken des Geläuts an einem frühen Morgen in Paris. Damit stellte Kämmerer die Verbindung zu Quasimodo, dem Glöckner der Kathedrale Notre-Dame, her. (...) Das begeisterte Publikum (...) spendete den beiden genialen Künstlern stürmischen Beifall. Dreimal mussten sie wieder auf die Bühne, um ihn entgegenzunehmen. Jan Kämmerer hat mit seiner Lesung Lust auf Victor Hugos vielschichtigen Roman gemacht.

Das schreibt Rudolf A. Hillebrecht im Gandersheimer Kreisblatt (18.07.2019):

Nicht nur auf der großen Bühne vor der Stiftskirche oder auf der Empore der Klosterkirche in Brunshausen haben die Domfestspiele Kostbarkeiten zu bieten. Solche finden die Besucher (...) auch und vor allem zusätzlich im Rahmenprogramm. (...) Für den dritten Abschnitt war eine Karte des heutigen Zentrums von Paris von Bedeutung, die während der ganzen Lesung wie eine Art Kulisse hinter Jan Kämmerer gestanden hatte, und nun ganz in den Mittelpunkt rückte. Ging es doch um ein Bild der Stadt, wie sie wohl um 1482 zu Zeiten des Glöckners ausgesehen haben soll. Der Titel des Abends wandelte sich an dieser Stelle von „Der Himmel über Paris“ zu „Über den Dächern von Paris“ – und dies aus der Sicht eines Betrachters, der sich auf den Turm der Kirche Notre Dame hinaufgewagt hat, um dann diesen – auch heute noch – atemberaubenden Anblick zu genießen. (...) Am Ende konnte sich der Zuhörer wirklich so vorkommen, als sei er der Rabe, der dies alles vom Turm Notre Dames so sehe. Begleitet wurde die eindrucksvolle Lesung durch vier Musikstücke, die Vassily Dück in sehr passender Auswahl zwischen den einzelnen Abschnitten spielte. Sie unterstrichen das Gehörte auf besondere Weise und ließen den Abend zu einem „erlesenen“ Erlebnis werden.

 

Jan Kämmerer (r.) und Vassily Dück im Kaisersaal. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram

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