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Festspielblog

Banner zur Kunstfreiheit an der Tribüne zu sehen

Es ist ein Signal für die Freiheit der Kunst: das Banner an der Tribüne der Gandersheimer Domfestspiele, das auf Artikel 5 des Grundgesetzes hinweist und Absatz 3 zitiert: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“.

Das Grundgesetz feiert in diesem Jahr 70. Geburtstag, der auch 70 Jahre Kunstfreiheit bedeutet. Initiiert wurde das Banner von Jugendlichen aus dem Jugendforum im Landkreis Northeim, gefördert wird es vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ und finanziert vom Lokalen Aktionsplan im Landkreis Northeim. Die Stadt Bad Gandersheim, die Evangelisch-lutherische Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim und die Gandersheimer Domfestspiele unterstützen das Projekt.

Die Beteiligten haben das Banner jetzt offiziell vorgestellt, das bereits seit einigen Tagen unübersehbar an der Tribünenwand hängt. „In Zeiten, in denen kulturelle Einrichtungen wie das Theater von Parteien in Europa angefeindet werden, positionieren wir uns ganz klar – ganz klar für die Freiheit der Kunst“, sagte Intendant Achim Lenz. „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, dem Populismus ernsthafte Auseinandersetzungen entgegenzusetzen und dabei die Werte und Normen unseres Zusammenlebens zu achten und zu schützen“, sagte Silke Doepner, Projektleiterin des Lokalen Aktionsplans im Landkreis Northeim.

Die Gandersheimer Domfestspiele setzen einen deutlichen und sichtbaren Impuls. Die Idee zum Banner entstand bei einem von Jugendlichen in Bad Gandersheim initiierten „alternativen Stadtrundgang“ zum Kennenlernen des Grundgesetzes. Die Domfestspiele haben sich entschieden, ihre Premierenspenden in Höhe von 500 Euro dem Programm „Demokratie leben!“zukommen zu lassen. Mit einem Teil der Spenden kann die Plakataktion „In Vielfalt geeint. Für ein Europa ohne Ausgrenzung“ abschließend finanziert werden. Die restlichen Mittel sind noch nicht verplant. Der Lokale Aktionsplan im Landkreis Northeim nimmt gerne Anregungen entgegen und bemüht sich, jede Idee aus der Bevölkerung zur Förderung von Demokratie und gesellschaftlichen Auseinandersetzungsprozessen bei der Umsetzung organisatorisch und finanziell zu unterstützen.


v.l. Karin Albig, stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Gandersheim, Dramaturgin Jennifer Traum, Clemens Kellner, Assistent im Künstlerischen Betriebsbüro, Gerhard Renziehausen vom Lokalen Aktionsplan im Landkreis Northeim und Intendant Achim Lenz. Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram

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