Bereits vor Beginn seines Studiums am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück wirkte Bosse Vogt in den Produktionen „Jesus Christ Superstar“ (2015) und „Die Drei Musketiere“ (2016) bei den Gandersheimer Domfestspielen mit und war bei Intendant Achim Lenz Regieassistent in dessen Inszenierungen „Comedian Harmonists“ (2015) sowie bei der Uraufführung von „Highway to Hellas“ (2016). In diesem Jahr spielt Bosse Vogt den Berengar von Arundel in „Der Name der Rose“ und ist Mitglied im Ensemble bei Monty Python’s „Spamalot – Die Ritter der Kokosnuss“.
Im Rahmen des Studiums spielte Bosse Vogt den „Prospero“ in Shakespeares „Der Sturm“ am Emmatheater Osnabrück und war am Theater Hagen als „Hänschen“ in „Spring Awakening“ zu sehen. Es folgten Engagements bei den Freilichtspielen Tecklenburg und Wunsiedel sowie für das pandemiegerechte Galaprogramm „Na und?“ am Theater St. Gallen unter der Leitung von Ulrich Wiggers und Koen Schoots.
2019 wurde Bosse Vogt beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin mit dem Preis des Bundes deutscher Gesangspädagogen ausgezeichnet. Etwa zur gleichen Zeit begann er ebenfalls, in Galakonzerten an der Seite seines Vaters, des berühmten Wagner-Sängers Klaus Florian Vogt, sein Repertoire im klassischen Fach zu erweitern. Im vergangenen Jahr war er als begleitender Gesangssolist in John Neumeiers Ballett „Bernstein Dances“ zu erleben und spielte bis vor wenigen Wochen noch den Jake Blues in „Blues Brothers“ an der Semperoper Dresden, wohin er in der kommenden Spielzeit zurückkehren wird.