Während ihres Studiums der Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum hospitierte Sandra Wissmann in den Bereichen Regie, Dramaturgie, Presse/Öffentlichkeitsarbeit und Ausstattung an verschiedenen Theatern, so auch am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, wo sie seit 2004 als Spielleiterin und Regieassistentin engagiert war. Neben ihrem Festengagement gastierte sie sowohl an anderen Theatern, wie dem Staatstheater Nürnberg und dem Schauspielhaus Bochum, als auch bei Freilichtspielen wie der Walenseebühne oder den Nibelungenfestspielen Worms.

Am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen inszenierte sie 2010 Georg Kreislers Musical „Adam Schaf hat Angst“ und in den folgenden Spielzeiten unter anderem „Die Comedian Harmonists“, die Kinderoper „Hans und Gretchen“ und Kander und Ebbs „Cabaret“. 2014 erhielt Sandra Wissmann hierfür den Gelsenkirchener Theaterpreis.

Seit der Spielzeit 2014/15 arbeitet Sandra Wissmann als freischaffende Regisseurin und inszenierte unter anderem Lortzings „Wildschütz“ am Theater Osnabrück, Harold Arlens „Der Zauberer von Oz“ und Lehárs „Die lustige Witwe“ am Musiktheater im Revier sowie Kálmáns „Csárdásfürtin“ am Theater Koblenz.

In der Spielzeit 2021/22 zeichnete sie sich für die Neuproduktion von Leo Falls Operette „Madame Pompadour“ am Theater Koblenz und für die Sängerregie bei Astor Piazollas „María de Buenos Aires“ am Theater Hof verantwortlich.

„Der kleine Horrorladen“ ist nach „Die Comedian Harmonists II“ (2017), „Spatz und Engel“ (2019) und „Die Drei von der Tankstelle“ (2021) die mittlerweile vierte Regie von Sandra Wissmann bei den Gandersheimer Domfestspielen.