Pressestimmen zu „Die acht Frauen“
Die Gandersheimer Domfestspiele präsentieren eine aufregende Mischung aus Spannung, Intrigen und überraschendem Humor: „Die acht Frauen“ (Huit Femmes) von Robert Thomas entführt die Zuschauer in ein Herrenhaus, in dem acht Frauen eingeschlossen auf das überraschende Ende eines schockierenden Mordes warten. Jede von ihnen trägt Geheimnisse, jede hat etwas zu verbergen und jede könnte die Täterin sein. Im Laufe eines Abends entfalten sich Eifersucht, Lügen, alte Rivalitäten und überraschende Wendungen. Ein klassischer Krimi voller cleverer Dialoge, spannender Wendungen und schwarzem Humor, der das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute fesselt.
Das schreibt Udo Hinz im Göttinger Tageblatt (27.06.2026):
Eine Inszenierung voller Überraschungen, Wendungen und urkomischer Dialoge. Wer ist nun die Mörderin? Zum Schluss kommt alles ganz anders. (…) Das Ensemble der acht Schauspielerinnen spielt großartig. Jede Akteurin gibt ihrer Rolle ein überzeugendes und zugleich übersteigertes Eigenleben, um so einen absurd-komischen Charakter zu schaffen. Schlagfertige und gewitzte Dialoge, auch mal körperliches Gerangel, ein Mit- und Gegeneinander geben der Aufführung vor dem Dom mächtig Dynamik. So erschafft Regisseurin Sarah Speiser die Spritzigkeit, die man sich von einer Komödie erwünscht. Ein paar gekonnt ausgewählte Möbelstücke reichen, um ein Wohnzimmer auf der Bühne entstehen zu lassen. In diesem Ambiente vergrößert die Dramaturgie pausenlos die Spannung. Wer ist denn bloß die Mörderin? Pianist Ferdinand von Seebach unterstützt mit gekonnt wenigen Tönen am Klavier die Handlung. Bereichert wird die Aufführung von kurzen Liedern, die auch zeigen, welche gute Sängerinnen das Ensemble hat.
Das schreibt Michael Drisch in HNA (30.06.2026):
Dass die Suche nach einer Mörderin nicht nur spannend, sondern auch lustig sein kann, beweist bei den Gandersheimer Domfestspielen die Krimikomödie „Die acht Frauen“. Das Publikum spendete bei der Premiere minutenlangen Applaus. (…) Sarah Speiser inszeniert die Suche nach der Wahrheit als Kriminalgeschichte mit jeder Menge Wortwitz, in der das Publikum fleißig miträtseln kann, während Geheimnisse langsam aufgedeckt werden. Die Figuren in knallig buntem Retrolook (Ausstattung: Sonja Elena Schroeder) täuschen, intrigieren und sind sich im Zweifel selbst die Nächsten. (…) Die ausschließlich weibliche Besetzung glänzt dabei stets mit sichtbarer Spielfreude und komödiantischem Talent – allen voran die in den vergangenen beiden Jahren mit dem Roswitharing, dem Gandersheimer Publikumspreis für die beste Darstellerin, ausgezeichnete Nadine Kühn. Ihre Augustine ist schrullig-skuril, zupft pedantisch ihre Strickjacke zurecht, während sie mit verkniffenem Gesicht wehleidig mit dem Schicksal hadert und das Publikum ein ums andere Mal zum Lachen bringt.
Schlussapplaus bei der Premiere von „Die acht Frauen“ am 26. Juni 2026.
Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram












