Pressestimmen zu „Pinocchio“
Der diesjährige Festspielsommer hat mit dem Kinder- und Familienstück „Pinocchio“ in einer Fassung von Sarah Speiser und Jennifer Traum mit Musik von Ferdinand von Seebach begonnen. Sie erzählen die klassische Geschichte frisch, humorvoll und berührend für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Die berühmteste Holzpuppe der Welt erwacht zum Leben, voller Neugier, Abenteuerlust und manchmal auch ziemlich ungestüm macht er sich auf den Weg, die Welt zu entdecken. Ein Stück, das Jung und Alt gleichermaßen verzaubert und daran erinnert, dass man manchmal auch Umwege gehen muss, um seinen eigenen Weg zu finden.
Das schreibt Hans-Peter Niesen in HNA Northeimer Neueste Nachrichten (16.06.2026):
Das Ensemble, aus dem noch die Grille (Tim Müller) als gutes Gewissen von Pinocchio herausragte, „lieferte“ mit großer Spielfreude ab, was es sollte. Gelungen war die von Ferdinand von Seebach komponierte Musik. Als Ein-Mann-Orchester mit Piano, Gitarre, Posaune und Akkordeon zauberte er eine punktgenaue Begleitung mit einprägsamen Akzenten. Chapeau, das macht Spaß! Auf die Schulter klopfen kann sich auch Sandra Becker. Sie zeichnete für die fantasievolle Ausstattung verantwortlich.
Das schreibt Tina Fibiger in Gandersheimer Kreisblatt (20.06.2026):
Von wegen Holzkopf! Dieser „Pinocchio“ will sich nicht verdrießen lassen. Nicht von einem bornierten Lehrer oder von Theaterdirektoren, die mit ihren tierischen Gesellen Fuchs und Gans so finstere Pläne für ihn schmieden. Selbst für gefräßige Wale fällt dem neugierigen Helden, der viel entdecken und lernen will, noch etwas ein. Regisseurin Franziska Detrez hat ihn in der Bühnenfassung von Sarah Speiser und Jennifer Traum mit viel Mut und Zuversicht ausgestattet. Auch wenn Stephan Luethy als schwankende Holzpuppe noch ein bisschen Bodenhaftung braucht, wenn er ein „echter Junge“ werden will, sein Pinocchio strahlt immer wieder gerne über das Erlebte.
Schlussapplaus bei der Premiere von „Pinocchio“ am 14. Juni 2026.
Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram












