Vorverkauf für Studiostücke ab 1. April wegen neuem Zuschauerpodest
Der Kartenverkauf für die Studiobühne der Gandersheimer Domfestspiele im Probenzentrum beginnt am 1. April. „Das ist kein Scherz“, sagen Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Markus Kuhlmann, „wir benötigen leider noch ein wenig Zeit, weil wir für den großen Saal unseres Probenzentrums ein neues Podest für die Zuschauerreihen bauen lassen.“ In Zukunft sind dann platzgenaue Buchungen dort möglich. Auf der Studiobühne sind im Sommer dieses Jahres drei Stücke zu sehen: „Das Bildnis des Dorian Gray“ mit Dominik Müller, „Pure Piaf – Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Roswitha-Ring-Preisträgerin Sylvia Heckendorn sowie „Love Letters“.
Das Programm auf der Studiobühne beginnt mit zwei Abenden (11. und 12. Juli) des konzentrierten Kammerspiels „Love Letters“ von Albert R. Gurney in der Regie von Lukas Keller mit den beiden Theaterbegeisterten Kristin Mössinger-Germer und Lothar Germer, Mitglieder des Extra-Ensembles der Gandersheimer Domfestspiele. Mit einfachsten theatralischen Mitteln wird das Leben zweier Menschen charmant, ironisch, manchmal zynisch, witzig und traurig ohne Pathos und Sentimentalität nachgezeichnet. Ein Leben, von dem nur die Briefe als Zeugnisse einer großen Liebe zurückbleiben.
In einer kraftvollen, modernen Textfassung von Franziska Detrez erweckt Dominik Müller mit seinem neuen Soloabend „Das Bildnis des Dorian Gray“ ab 23. Juli Oscar Wildes berühmten gleichnamigen Roman zu intensivem, packendem Leben. Im Zentrum steht die zeitlose Geschichte eines jungen Mannes, der seine Seele für ewige Jugend verkauft – ein schillerndes Spiel um Schönheit, Verführung, Macht und moralischen Verfall. Es gibt insgesamt acht Vorstellungen dieses Ein-Personen-Stücks.
Schließlich ist noch an vier Abenden vom 8. bis 11. August „Pure Piaf – Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Sylvia Heckendorn zu sehen. Für die Verkörperung der Edith Piaf in „Spatz und Engel“ hat sie 2019 den Roswitha-Ring erhalten. Sylvia Heckendorn erzählt mit Christian Müller am Klavier von den Geschichten in den Chansons und berichtet aus dem Leben der Chanteuse. Stimme und Ausdruck sind von einer kraftvollen Schönheit und packenden Intensität, die keine Haut glatt und kein Herz unbewegt lassen.
Eintrittskarten für die Studiostücke gibt es ab 1. April über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de. Für alle anderen Produktionen vor der Stiftskirche gibt es natürlich bereits jetzt die Tickets. Öffnungszeiten der Kartenzentrale: Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr.











